Von Patrick Lauff, Gründer tom&pat Veröffentlicht am Aktualisiert am 18.08.2026

Menstruationstasse Nachteile: ehrlicher Vergleich mit Schwamm

Menstruationstasse im Faktencheck: Alternative zum Menstruationsschwamm

Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden, Fieber, starken Schmerzen oder Unsicherheit wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Quellen sind im Text verlinkt.

Die Menstruationstasse gilt als neue Erfindung für die nachhaltige Monatshygiene – doch die Realität sieht für viele Frauen anders aus. Während Hersteller von einfacher Handhabung und uneingeschränktem Komfort sprechen, berichten zahlreiche Nutzerinnen von Schwierigkeiten, Schmerzen und hygienischen Herausforderungen, die oft verschwiegen werden. In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir ehrlich die Schattenseiten der Menstruationstassen und zeigen, warum immer mehr Frauen zu sanfteren, natürlichen Alternativen wie dem Menstruationsschwamm wechseln.

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1. Menstruationstasse: Ein ehrlicher Blick auf Vor- und Nachteile

Zur Einordnung vorweg: Für viele Frauen funktioniert die Menstruationstasse gut. Stiftung Warentest bewertete 2021 die meisten geprüften Tassen mit „gut“ (Quelle: test.de), und Frauenärztinnen und Frauenärzte halten sie bei sorgfältiger Reinigung für sicher (Quelle: Frauenärzte im Netz 2026). Dieser Beitrag beleuchtet die Seite, die in der Werbung oft fehlt.

Die Menstruationstasse wird seit Jahren als die ultimative Lösung für nachhaltige Menstruationsprodukte beworben. Zugegeben, die Idee klingt verlockend: Ein wieder­verwendbares Produkt, das bis zu zehn Jahre hält, Geld spart und die Umwelt schont. Doch zwischen Marketing­versprechen und Alltags­realität klafft oft eine große Lücke, über die selten gesprochen wird.

Definition

Menstruationstasse: Ein kelchförmiger Behälter aus medizinischem Silikon, TPE oder Latex, der in die Vagina eingeführt wird und dort das Menstruationsblut auffängt. Die Tasse muss regelmäßig entleert und gereinigt werden.

Viele Frauen berichten, dass die beworbenen Vorteile der Menstruationstassen in der Praxis nicht immer zutreffen. Die versprochene "unsichtbare" Periode kann schnell zur täglichen Herausforderung werden. Eine große Meta-Analyse im Lancet Public Health zeigte, dass 11% der Nutzerinnen ihre Menstruationstasse wieder absetzen, wobei in Einzelstudien die Abbruchrate sogar bei bis zu 31% lag (Quelle: The Lancet Public Health 2019). Eine australische Studie fand sogar eine Abbruchrate von 29% (Quelle: PMC 2024 – Studie 1).

Die Materialfrage ist ein weiterer kritischer Punkt. Obwohl medizinisches Silikon als sicher gilt, reagieren manche Frauen empfindlich darauf. Das harte, unflexible Material kann Druckgefühle verursachen und die empfindliche Vaginalflora stören. Im Gegensatz dazu bieten natürliche Alternativen wie Menstruationsschwämme eine weiche, körperverträgliche Option ohne synthetische Materialien.

Besonders problematisch wird es bei der vielgepriesenen Langlebigkeit. Zwar können Menstruationstassen theoretisch Jahre halten, doch die Realität sieht anders aus. Verfärbungen, Geruchsbildung und Material­ermüdung führen oft dazu, dass Frauen ihre Tasse viel früher ersetzen müssen als geplant. Die hohen Anschaffungs­kosten von 20-40 Euro relativieren sich dadurch schnell.

2. Warum Menstruationstassen nicht für jede Frau geeignet sind

Die Werbung suggeriert, dass Menstruationstassen für alle Frauen die perfekte Lösung sind. Die Realität zeigt jedoch, dass anatomische Unterschiede, gesundheitliche Bedingungen und persönliche Präferenzen eine große Rolle spielen. Viele Frauen erfahren erst nach dem Kauf, dass ihr Körper mit der Tasse nicht zurechtkommt. In einer indischen Studie berichteten 68,9% der Teilnehmerinnen nach drei Zyklen, dass sie die Tasse weiter verwenden würden – das bedeutet im Umkehrschluss, dass über 30% die Nutzung beendeten (Quelle: PMC 2022).

📌 Hinweis: Frauen mit empfindlicher Blase, Gebärmuttersenkung oder Endometriose berichten teils von verstärkten Beschwerden bei der Verwendung von Menstruationstassen. Eine ärztliche Beratung vor der Anwendung kann sinnvoll sein.

Ein häufig unterschätztes Problem ist die Beckenboden­muskulatur. Frauen mit schwachem Beckenboden können Schwierigkeiten haben, die Tasse sicher zu positionieren. Das Vakuum, das die Tasse erzeugt, kann bei manchen Nutzerinnen zu einem unangenehmen Sauggefühl führen, das sich über Stunden hinzieht. Besonders nach Geburten oder bei hormonellen Veränderungen kann dies zum Problem werden.

Die Größenauswahl stellt viele Frauen vor Herausforderungen. Trotz ausführlicher Größentabellen der Hersteller passt die gewählte Tasse oft nicht optimal. Zu kleine Tassen verrutschen und laufen aus, zu große verursachen Druck und Schmerzen. Der Umtausch ist aus hygienischen Gründen meist nicht möglich, sodass Frauen auf einer unpassenden Tasse sitzen bleiben – buchstäblich. Laut der Lancet-Studie berichteten 20% der Nutzerinnen über anfängliche Beschwerden beim Einführen (Quelle: PMC 2019 – Studie 1).

Junge Frauen und Teenager haben besondere Schwierigkeiten mit Menstruationstassen. Die Einführung erfordert eine gute Kenntnis des eigenen Körpers und viel Übung. Der psychische Druck, es "richtig" machen zu müssen, kann die ersten Perioden­erfahrungen negativ prägen. Sanftere Alternativen wie der Periodenschwamm mit Rückholband bieten hier einen einfacheren Einstieg in nachhaltige Menstruationsprodukte.

Auch Frauen mit starker Blutung stoßen an Grenzen. Die Tasse muss häufiger geleert werden als beworben, was unterwegs zur Herausforderung wird. Das Fassungs­vermögen reicht oft nicht für die versprochenen 12 Stunden, besonders an starken Tagen. Die Kombination aus häufigem Wechseln und aufwendiger Reinigung macht die Tasse dann unpraktischer als konventionelle Produkte.

3. Die unterschätzte Lernkurve: Herausforderungen beim Umstieg

Die Hersteller von Menstruationstassen versprechen eine einfache Handhabung nach kurzer Eingewöhnung. Was in der Werbung selten steht: Manche brauchen mehrere Zyklen, um die richtige Technik zu erlernen. Die Frustration in den ersten Zyklen führt häufig dazu, dass die teure Anschaffung ungenutzt in der Schublade landet. Eine australische Studie zeigte, dass 45% der Nutzerinnen beim ersten Versuch die Tasse nicht entfernen konnten und 17% Hilfe benötigten (Quelle: PMC 2024 – Studie 2).

Menstruationstasse vs. Periodenschwamm – Anleitung und Alternative

Das Einführen der Menstruationstasse erfordert verschiedene Falttechniken – C-Faltung, Punchdown-Faltung, 7er-Faltung und viele mehr. Jede Frau muss durch Versuch und Irrtum herausfinden, welche Technik bei ihr funktioniert. Dieser Prozess kann schmerzhaft und frustrierend sein, besonders wenn die Tasse sich nicht richtig entfaltet oder beim Einführen Schmerzen verursacht. Laut einer klinischen Studie berichteten 3% der Teilnehmerinnen, dass sie die Tasse gar nicht einführen konnten (Quelle: PMC 2011).

Das Entfernen gestaltet sich oft noch schwieriger als das Einführen. Das Lösen des Vakuums erfordert Fingerspitzen­gefühl und kann bei falscher Technik schmerzhaft sein. Manche Nutzerinnen geraten in Stress, wenn sie die Tasse nicht sofort greifen können oder das Vakuum stark ist. Die Angst, die Tasse könnte "verloren gehen", ist zwar unbegründet, aber dennoch real und belastend. In der Lancet-Studie benötigten 47 Nutzerinnen von Zervix-Tassen und 2 Nutzerinnen von Vaginal-Tassen professionelle Hilfe beim Entfernen (Quelle: The Lancet Public Health 2019).

Die Reinigung unterwegs stellt eine weitere Hürde dar. Öffentliche Toiletten bieten selten die nötige Privatsphäre und Hygiene, um eine Menstruationstasse auszuspülen. Das Jonglieren mit Wasserflasche, Tasse und Toilettenpapier in einer engen Kabine ist alles andere als würdevoll. Viele Frauen verzichten deshalb auf das Leeren unterwegs – mit dem Risiko, dass die Tasse überläuft.

Im Vergleich dazu ist die Anwendung eines natürlichen Periodenschwamms intuitiv und einfach. Er wird wie ein Tampon eingeführt, passt sich der individuellen Anatomie an und kann bei Bedarf problemlos gewechselt werden – ohne komplizierte Falttechniken oder Vakuum-Probleme.

4. Hygiene richtig verstanden: Was viele Nutzerinnen übersehen

Die Hygiene bei Menstruationstassen ist komplexer als oft dargestellt. Während Hersteller von einfacher Reinigung sprechen, zeigt die Praxis, dass viele Nutzerinnen die hygienischen Anforderungen unterschätzen. Eine unsachgemäße Reinigung kann Reizungen und Infektionen begünstigen; auch das sehr seltene Toxische Schocksyndrom (TSS) ist bei Menstruationstassen in Einzelfällen beschrieben. Frauenärztinnen und Frauenärzte raten, die Tasse spätestens nach acht Stunden zu leeren und auszuspülen und sie spätestens am Ende der Periode auszukochen (Quelle: Frauenärzte im Netz 2026).

Das Auskochen der Tasse vor und nach jeder Periode ist essentiell, wird aber oft vernachlässigt. Nicht jede Frau hat die Möglichkeit oder den Wunsch, ihre Menstruationstasse im gemeinsamen Kochtopf auszukochen. Die Alternative – spezielle Reinigungsbecher für die Mikrowelle – bedeutet zusätzliche Kosten und Aufwand. Zudem können sich in den kleinen Luftlöchern der Tasse Keime festsetzen, die nur schwer zu entfernen sind. Eine Studie zeigte, dass Seife und Wasser mit anschließendem Einweichen in kochendem Wasser für 5 Minuten die effektivste Reinigungsmethode ist (Quelle: PMC 2022 (Reinigungsstudie)).

Die Reinigung während der Periode ist ebenfalls problematisch. Leitungswasser allein reicht nicht aus, um alle Keime zu entfernen. Spezielle Reinigungsmittel sind nötig, die zusätzliche Kosten verursachen und nicht überall verfügbar sind. Viele Frauen verwenden aus Unwissenheit aggressive Seifen oder Desinfektions­mittel, die die Vaginalflora schädigen können.

Biofilme sind ein unterschätztes Risiko bei Menstruationstassen. Diese bakteriellen Beläge bilden sich auf der Oberfläche und sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Sie können selbst durch gründliches Auskochen nicht vollständig entfernt werden und stellen ein Gesundheits­risiko dar. Allerdings zeigten neuere Studien, dass bei korrekter Reinigung keine signifikante Biofilmbildung nachweisbar war (Quelle: PMC 2023 – Studie 1).

Die Lagerung zwischen den Perioden wird oft vernachlässigt. Die Tasse sollte trocken und luftig aufbewahrt werden, idealerweise in einem atmungsaktiven Beutel. Viele Frauen lagern sie jedoch in luftdichten Behältern oder Plastiktüten, was Schimmelbildung begünstigt. Im Gegensatz dazu ist die Pflege eines Menstruationsschwamms aus Naturschwamm unkompliziert: Einfaches Auswaschen und Trocknen genügt, keine speziellen Reinigungsmittel nötig.

5. Wenn der Körper Nein sagt: Häufige Unverträglichkeiten

Trotz der Verwendung von medizinischem Silikon berichten viele Frauen von körperlichen Reaktionen auf Menstruationstassen. Diese Unverträglichkeiten werden selten thematisiert, sind aber ein reales Problem, das die Lebensqualität während der Periode erheblich beeinträchtigen kann. Die Lancet-Studie dokumentierte 9 Fälle von Harnwegsbeschwerden, darunter 3 mit Hydronephrose – einer ernsthaften Nierenschwellung durch blockierten Urinfluss (Quelle: The Lancet Public Health 2019).

Das häufigste Problem ist das Druckgefühl auf die Blase. Die Tasse übt einen konstanten Druck auf die Harnröhre aus, was zu häufigem Harndrang oder sogar zu unvollständiger Blasenentleerung führen kann. Ob die Tasse Blasen­entzündungen begünstigt, ist nicht belegt; bei Beschwerden beim Wasserlassen sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Ein Fallbericht aus 2025 dokumentierte eine Frau mit Harnstau der Niere durch eine falsch sitzende Menstruationstasse (Quelle: Clinical Practice and Cases in Emergency Medicine 2025).

Verstärkung von Menstruations­krämpfen ist ein weiteres unterschätztes Problem. Das Vakuum der Tasse kann bei empfindlichen Frauen die Krämpfe intensivieren. Der zusätzliche Druck auf die Gebärmutter wird als unangenehm bis schmerzhaft empfunden. Besonders Frauen mit Endometriose oder Adenomyose berichten von einer Verschlimmerung ihrer Symptome.

Unverträglichkeiten auf das Material sind seltener, kommen aber vor. Juckreiz, Brennen und Rötungen können Anzeichen einer Unverträglichkeit sein. Auch wenn medizinisches Silikon für viele Menschen gut verträglich ist, reagieren manche Frauen empfindlich darauf. Die Suche nach der verträglichen Tasse kann teuer werden, da verschiedene Materialien und Marken ausprobiert werden müssen. In der Lancet-Studie wurden 6 Fälle von Allergien oder Hautausschlägen dokumentiert (Quelle: PMC 2019 – Studie 2).

Die Störung der Vaginalflora ist ein häufig übersehenes Problem. Der pH-Wert kann durch das Material und die veränderte Luftzirkulation beeinflusst werden. Einzelne Nutzerinnen berichten von Pilzinfektionen oder bakteriellen Vaginosen; ein ursächlicher Zusammenhang mit der Tasse ist wissenschaftlich nicht belegt, und Beschwerden dieser Art gehören ärztlich abgeklärt. Studien zeigten, dass die Vaginalflora bei korrekter Anwendung nicht negativ beeinflusst wird (Quelle: The Lancet Public Health 2019).

Ein natürlicher Schwamm für die Periode ist weich und passt sich dem Körper an. Als reines Naturprodukt ohne synthetische Zusätze empfinden ihn viele Frauen, deren Körper auf Menstruationstassen mit Beschwerden reagiert, als angenehme Alternative.

6. Die Alltagstauglichkeit im Test: Situationen, die problematisch werden können

Die Theorie klingt perfekt: Menstruationstasse einsetzen, bis zu 12 Stunden vergessen, leeren, wiederholen. Die Praxis zeigt jedoch, dass viele Alltagssituationen zur echten Herausforderung werden. Was in den eigenen vier Wänden funktioniert, wird unterwegs schnell zum Problem. Eine Studie zu Menstruationstassen und Spiralen zeigte, dass die Tasse die Wahrscheinlichkeit einer IUD-Expulsion erhöhen kann – bei Menstruationstassen-Nutzerinnen lag die Expulsionsrate bei 12% gegenüber 2,6% bei Nicht-Nutzerinnen (Quelle: PMC 2024 (Verlagerungsstudie)).

Menstruationstasse auf der Toilette entleeren und reinigen

Reisen mit der Menstruationstasse erfordert sorgfältige Planung. In vielen Ländern ist die Wasserqualität nicht ausreichend für die sichere Reinigung. Das Auskochen in Hotelzimmern oder Hostels ist oft unmöglich. Viele Frauen packen deshalb mehrere Tassen ein oder greifen doch wieder zu Einwegprodukten – was den Nachhaltigkeits­gedanken zunichtemacht.

Sport und körperliche Aktivität können problematisch sein. Beim Yoga können bestimmte Positionen dazu führen, dass die Tasse verrutscht oder das Vakuum sich löst. Beim Schwimmen besteht die Gefahr, dass Wasser in die Tasse eindringt. Reiten oder Radfahren kann durch den zusätzlichen Druck unangenehm werden. Viele sportlich aktive Frauen kehren deshalb zu anderen Produkten zurück.

Der Arbeitsalltag stellt besondere Herausforderungen. Das Leeren und Reinigen der Tasse in Büroumgebungen mit Gemeinschafts­toiletten ist für viele Frauen undenkbar. Die Angst vor peinlichen Situationen – Blutflecken, Geräusche beim Entfernen, sichtbare Reinigung – führt dazu, dass die Tasse länger als empfohlen getragen wird, was Gesundheits­risiken birgt. Die empfohlene Tragedauer sollte 8-12 Stunden nicht überschreiten (Quelle: gesund.bund.de).

Nachts kann die Menstruationstasse zum Problem werden. Die liegende Position verändert die Anatomie, wodurch die Tasse anders sitzt und eher ausläuft. Viele Frauen müssen zusätzlich Binden verwenden, was den Vorteil der Tasse relativiert. Der weiche Naturschwamm passt sich hingegen jeder Position an und wird von vielen als zuverlässig empfunden.

7. Sanfte Alternativen: Der Menstruationsschwamm als natürliche Lösung

Nach all den Herausforderungen mit Menstruationstassen suchen viele Frauen nach einer Alternative, die wiederverwendbar und aus nachwachsendem Naturmaterial ist – und gleichzeitig unkompliziert. Der sanfte Menstruationsschwamm vereint genau diese Eigenschaften: Er ist ein reines Naturprodukt, das sanft zum Körper ist und sich der individuellen Anatomie perfekt anpasst.

Menstruationsschwamm anwenden - Schritt für Schritt

1

Vorbereitung

Den Naturschwamm mit lauwarmem Wasser anfeuchten und sanft ausdrücken. Keine komplizierten Falttechniken nötig.

2

Einführen

Wie einen Tampon einführen - der Schwamm passt sich automatisch der Form an. Kein Vakuum, kein Druck.

3

Tragen

Bis zu 8 Stunden tragbar, bei Bedarf einfach auswaschen und wieder einsetzen. Kein Auskochen nötig.

4

Entfernen

Einfach herausziehen - bei Modellen mit Rückholbändchen noch einfacher. Kein schmerzhaftes Vakuum lösen.

Der Schwamm ist weich, verursacht in der Regel keinen Druck auf Blase oder Gebärmutter und lässt sich unkompliziert pflegen. Wie er bei Reinigung, Sex während der Periode und Preis konkret gegen die Tasse abschneidet, lesen Sie im fairen Direktvergleich: Menstruationsschwamm vs. Menstruationstasse: der ehrliche Vergleich.

8. Erfahrungsberichte: Warum viele Frauen wechseln

Die Erfahrungen von Frauen, die von der Menstruationstasse zum Menstruationsschwamm gewechselt haben, sprechen Bände. Viele berichten von einer regelrechten Befreiung nach monatelangen Kämpfen mit der Tasse. Diese authentischen Berichte zeigen, dass die Probleme mit Menstruationstassen kein Einzelfall sind. In einer australischen Studie gaben 69% der Abbrecherinnen Unbehagen als Grund an, 22% nannten die Unpraktikabilität der Tasse (Quelle: PMC 2024 – Studie 3).

Viele Frauen berichten, dass sie nach längerer Zeit mit der Menstruationstasse genug hatten. Häufig genannt werden wiederkehrende Blasenbeschwerden, ein als schmerzhaft empfundenes Entfernen und Unsicherheit auf öffentlichen Toiletten. Nach dem Wechsel zum Naturschwamm empfinden viele die Periode wieder als deutlich unkomplizierter.

Besonders Frauen mit empfindlicher Anatomie berichten von Vorteilen nach dem Wechsel. Manche mit Endometriose erleben, dass die Menstruationstasse ihre Krämpfe verstärkt und zusätzliche Beschwerden verursacht, und kommen mit dem weicheren Sitzgefühl eines Menstruationsschwamms besser zurecht.

Auch die Alltagstauglichkeit wird immer wieder hervorgehoben. Gerade in Berufen mit wenig Zeit für ausführliche Toilettengänge empfinden manche Frauen die Tasse als unpraktisch, während sich der Schwamm schnell und diskret wechseln lässt, ohne ein aufwendiges Reinigungsritual.

Die Möglichkeit, während der Periode Sex zu haben, ist für viele Frauen ein wichtiger Vorteil. Manche berichten, dass sie früher während der Periode pausieren mussten und der Menstruationsschwamm dies erübrigt, weil er nicht spürbar und diskret ist.

Selbst überzeugte Verfechterinnen nachhaltiger Menstruationsprodukte sehen den Schwamm als gute Alternative. Manche berichten, dass sie der Tasse aus Umweltgründen lange eine Chance geben wollten, sie aber nach längerer Zeit für sich aufgeben mussten, weil der Naturschwamm ebenso nachhaltig, für sie aber angenehmer zu verwenden ist. Die hohe Zufriedenheit mit Alternativen zeigt sich auch in Studien: 73% der Menstruationstassen-Nutzerinnen wollten nach Studienende weitermachen – das bedeutet aber auch, dass 27% aufhören wollten (Quelle: The Lancet Public Health 2019).

9. Häufig gestellte Fragen

Sind die Probleme mit Menstruationstassen wirklich so häufig?

Ja, wissenschaftliche Studien belegen dies. Eine Meta-Analyse im Lancet Public Health zeigte eine durchschnittliche Abbruchrate von 11%, wobei einzelne Studien bis zu 31% Abbruchquoten dokumentierten (Quelle: The Lancet Public Health 2019). Eine australische Studie fand sogar, dass 29% der Nutzerinnen die Tasse wieder absetzten. Viele Frauen sprechen nicht öffentlich über ihre Probleme, weshalb das Thema unterschätzt wird.

Kann eine Menstruationstasse wirklich Blasenentzündungen verursachen?

Der Druck der Tasse auf die Harnröhre kann zu unvollständiger Blasenentleerung führen, was das Risiko für Harnwegsinfekte erhöht. Die Lancet-Studie dokumentierte 9 Fälle von Harnwegsbeschwerden, darunter 3 mit Hydronephrose (Quelle: The Lancet Public Health 2019). Ein Fallbericht aus 2025 beschreibt eine Frau mit Nierenschwellung durch eine falsch sitzende Menstruationstasse (Quelle: Clinical Practice and Cases in Emergency Medicine 2025).

Ist der Menstruationsschwamm wirklich eine bessere Alternative?

Für viele Frauen ja. Er ist weicher, flexibler und passt sich der individuellen Anatomie an. Die Anwendung ist intuitiver, die Pflege einfacher und er verursacht keinen Druck oder Vakuum. Manche Frauen mit empfindlicher Blase oder Endometriose empfinden den Wechsel als angenehmer; das ist eine Erfahrung, kein medizinischer Nachweis.

Wie hygienisch ist ein Naturschwamm im Vergleich zur Tasse?

Naturschwämme lassen sich von Natur aus unkompliziert reinigen. Sie benötigen keine aggressive Reinigung und können einfach mit Wasser ausgespült werden. Im Gegensatz zur Tasse zeigten Studien, dass sich bei korrekter Reinigung keine problematischen Biofilme bilden (Quelle: PMC 2023 – Studie 2). Bei richtiger Anwendung sind sie genauso hygienisch wie andere Menstruationsprodukte.

Kann ich problemlos von der Tasse zum Schwamm wechseln?

Ja, der Wechsel ist meist unkompliziert. Viele Frauen empfinden die Anwendung des Schwamms als intuitiver und einfacher. Es gibt keine komplizierte Lernkurve, keine Falttechniken und kein schmerzhaftes Vakuum. Die meisten Nutzerinnen gewöhnen sich innerhalb eines Zyklus an den Schwamm.

10. Über tom&pat

Bei tom&pat setzen wir uns seit 2018 für ehrliche Aufklärung über Periodenprodukte ein - auch dort, wo eine Alternative wie der Naturschwamm eben nicht für jede die richtige Wahl ist. Unsere Menstruationsschwämme stammen aus dem Mittelmeer und werden von Hand ausgewählt und in Köln verpackt. Alle Produkte finden Sie in unserem Shop. Gerade weil viele Frauen mit einer Menstruationstasse hadern - etwa wegen des Einführens oder Entleerens unterwegs - hat Natalie, die Frau von Gründer Patrick Lauff, den Naturschwamm selbst über mehrere Zyklen im eigenen Alltag getestet, bevor sie ihn als sanftere Alternative ins Sortiment aufgenommen hat. So weiß sie aus eigener Erfahrung, wo der Schwamm der Tasse etwas voraushat und wo er ihr nicht das Wasser reichen kann.


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Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden, Fieber, starken Schmerzen oder Unsicherheit wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Quellen sind im Text verlinkt.